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Information und Dokumentation

REHADAT

Deutschland

Der deutsche EASTIN-Partner REHADAT stellt sein kostenloses Informationssystem unter http://www.rehadat.de zur Verfügung oder per CD-ROM, die angefordert werden kann über Heike Gall, REHADAT Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Telefon: 0221 4981-844, Telefax: 0221 4981-855, E-Mail: gall@iwkoeln.de.

EASTIN

EASTIN (European Assistive Technology Network) ist ein EU-Projekt, das den Aufbau eines europäischen Internetportals zum Thema Hilfsmittel für behinderte Menschen zum Ziel hat. An EASTIN sind insgesamt sechs europäische Partner beteiligt, die Experten auf dem Gebiet der Hilfsmittel für behinderte Menschen sind und nationale Datenbanken zu Verfügung stellen.

Deutschland wird durch REHADAT, das Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation, mit der größten europäischen Hilfsmitteldatenbank vertreten.

Die anderen Länder sind Italien, Spanien, Niederlande, Großbritannien und Dänemark. Mit EASTIN haben Nutzer die Möglichkeit, gleichzeitig und in mehreren Sprachen auf sechs nationale Datenbanken zuzugreifen.

Das EASTIN-Netzwerk wird mitfinanziert durch die Europäische Kommission, die im Rahmen des EU-Programms eTEN die Verbreitung von europäischen Telekommunikations-Netzwerken für den europäischen Markt fördert.

Die Projekt-Fortschritte werden auf der Internetseite http://www.eastin.info laufend dokumentiert.

Die europäischen EASTIN-Partner

Italien

Der Bereich SIVA (Forschung und Informationsservice im Bereich Hilfsmittel) wurde 1981 gegründet mit den Schwerpunkten Technologien für selbstbestimmtes Leben, soziale Integration und Qualitätsstandards. Das SIVA-System (http://www.welfare.gov.it/siva) ist das italienische Portal für Hilfsmittel für behinderte Menschen. Das Portal ist kostenfrei zugänglich unter http://www.siva.it.

Dänemark

Das Dänische Zentrum für Hilfsmittel für Rehabilitation und Ausbildung HMI-BASEN ist eine non-profit Organisation, die durch die vereinigten Landkreise (Association of County Councils) und die Stadtverwaltungen von Kopenhagen und Frederiksberg gefördert wird. Das Hjælpemiddelinstituttet ist das dänische Informations- und Ressourcenzentrum für Integration und Chancengleichheit für behinderte Menschen. Schwerpunkte sind die Rehabilitation, technische Hilfsmittel und Spezialausbildungen. Das Dänische Zentrum bietet Informationen über Hilfsmittel, Arbeitsmethoden, Ausbildungsmaterialien, Forschung und Entwicklung. Das Dänische Zentrum betreibt seit 1985 eine nationale Hilfsmittel-Datenbank. Die Datenbank ist seit März 2000 online im Internet (http://www.hmibasen.dk) und kann kostenfrei genutzt werden.

Großbritannien

Die Disabled Living Stiftung (DLF) ist die einzige britische Organisation, die sich auf Hilfsmittelberatung und –information spezialisiert hat. Die DLF ist eine non-profit Organisation, gefördert durch das britische Gesundheitsministerium. Das Team des DLF besteht aus Physio- und Ergotherapeuten, Gesundheitstrainern, Informatikern, Informationsmanagern, Krankenschwestern und anderen Berufsgruppen. Die Arbeit wird außerdem durch 10 Praktikanten unterstützt. Das Informationssystem des DLF heißt DLF-Data (http://www.dlf.org.uk) und ist die wichtigste britische Informationsquelle für technische Hilfsmittel. DLF-Data wird im Internet, auf CD und als Printmedium veröffentlicht, unterstützt durch ein Call-Center.

Spanien

Das staatliche Zentrum für individuelle Autonomie und Hilfsmittel (CEAPAT) ist ein technisches Zentrum innerhalb von IMSERSO, einer Agentur des spanischen Arbeits- und Sozialministeriums. CEAPATs Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität für alle Bürger (mit besonderer Unterstützung der behinderten und älteren Menschen) mit Hilfe von Zugänglichkeit, Barrierefreiheit und Hilfsmitteltechnologie. Die CEAPAT Hilfsmittel-Datenbank wurde von der Technischen Universität in Madrid entwickelt und ist seit 1999 kostenfrei im Internet (http://www.ceapat.org) zugänglich.

Niederlande

Der iRv wurde als Zentrum für Rehabilitationsforschung gegründet. Es hat zwei zentrale Handlungsfelder: zum einen angewandte Forschung, zum anderen Information und Verbreitung. Der Auftrag des iRv ist die Verbesserung und Vermittlung von Gesundheits- und Sozialdiensten und von Hilfsmitteln für Menschen mit anhaltenden Funktionsstörungen und Behinderungen. Das Hulpmiddelen Wijzer System (http://www.hulpmiddelenwijzer.nl) ist ein interaktives Informationssystem für alle Beteiligten im Bereich der Hilfsmittel und verwandten Dienstleistungen.


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